Lasergravuren

Was bei Gravurbestellungen (Lasergravuren) zu beachten ist

Bei einer Lasergravur / Lasergravuren sind die Feinheiten der Auflösung sind im Wesentlichen vom Material abhängig. Eine gute Vorlage spart Zeit und Geld.

Motiv-Vorlagen in Dateiform sollten deshalb grundsätzlich diese Merkmale aufweisen

  • 300 dpi oder mehr aufweisen (z.B. bei Fotos/Bildern)
  • Grafiken sollten im Modus „schwarz/weiss Strichvorlage (nichtGraustufe!) sein. Falls eine Rasterung notwendig ist, dann sehr grob gerastert. Graustufen sind zwar als „Sendung“ des Laserstrahls möglich, das Resultat beim Material ist jedoch fast immer (auf Anhieb und ohne Bearbeitung)  unbefriedigend.
  • und/oder:  Vektor-Grafik (keine Punkte, sondern Linien)
  • Grundbeurteilung: Graphiken und Fotos die per Fax verschickt werden können und dann noch gut sichtbar/erkennbar sind, sind in jedem Fall auch zur Lasergravur geeignet (Auflösung viel besser als bei Faxgeräten).
  • Speziell bei Sublimation/Motivtransfer: bei randabfallenden Objekten -> 3mm Randzugabe des zu druckenden Motives (3mm grösser zu allen Seiten). Dadurch legt sich die Farbe über das Objekt hinaus und hinterlässt keine unschönen Leerstreifen am Rand.

Wir haben neu sehr spezielle Programme angeschafft um individuell auch aus Farbfotos, Farbildern (gemalte) usw. Lasergravuren in Top Qualität herzustellen. Selbstverständlich sind solche Bearbeitungen Sonderkosten für die Arbeitszeit und die Ausrüstung. So können wir auch Fotogravuren auf Gläser oder Holz etc anbieten. Diese sind aber immer sehr vom Material abhängig (ein kleiner Laserpunkt muss als kleiner Punkt abgebildet werden können–> Vergleich: Ein 1200dpi Tintenstrhaldrucker kann auf Fliesspapier keinen 1200dpi Druck ausführen, weil einfach das material nicht geeignet ist.) Dies bedarf Beratung und Absprache. Rufen Sie uns doch einfach an: 071 977 30 33 (lange läuten)

Sie sehen hier den Unterschied einer qualitativen Motiv-Datei von einer wenig qualitativen –> Dateiqualitaet-Laser


 Gravierstudio - Wissenswertes über Lasergravuren

Gravierstudio – Wissenswertes über Lasergravuren

Lasergravuren mit CO2 Laser – kleine „Laserkunde“

Beim Lasergravieren wie beim Laserstrahlschneiden wird gebündeltes Licht mit einer bestimmten Wellenlänge mit hoher Energie auf den Werkstoff geschickt. Es gibt im Bereich Gravuren zwei „Sorten“ Laser.
Auf der einen Seite die von uns verwendeten CO2-Laser, welche geeignet sind, um auf nicht-leitendem Material zu schneiden und gravieren, wie Papier, Karton, Holz, Glas, Kork, eloxiertes Aluminium, Spiegel (von hinten), Kunststoffe (ohne PVC!) . Mithilfe spezieller Farben/Chemikalien sind Gravuren auf Metallen (Schwärzungen) mit dem CO2-Laser ebenfalls möglich.
Auf der anderen Seite stehen die sogenannten Yag-Laser (haben wir nicht im Angebot), um auf Metallen die leitend sind zu gravieren.
Die Resultate der Gravuren sind von vielen Faktoren abhängig. Wir können die Fahr-Geschindigkeit, die Leistung 0…100%, die Pulsung und die Auflösung (bis 1000dpi) zwar einstellen und damit viel erreichen. Das zu bearbeitende Material spielt jedoch trotzdem eine grosse Rolle. Wird Kork z.B. wunderbar schwarz so sind die diversen Holzarten sehr unterschiedlich (je härter das Holz, desto besser geht es). Zusammengesetzte Hölzer, bei denen die Laufrichtungen des Holzes wechseln, werden fast immer einen starken farblichen Unterschied im Gravurbild geben. Bei Glas hängt es im Wesentlichen von der Glasqualität ab. Kunststoffe sind speziell für Lasergravur erhältlich.

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